45 Jahre sind genug. Hoffentlich auch für die neue Bundesregierung

Gerechte Lösung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Die Rücknahme der gerade erst im September beschlossenen Regelung, dass 45 Jahre für eine abschlagsfreie Pension genug seien, wird nach wie vor heftig diskutiert. Mit dem Antritt der neuen Regierung kann davon ausgegangen werden, dass die Karten neu gemischt werden.

Nach dem Nationalratsbeschluss im September können Menschen mit der Erreichung des 62. Lebensjahres in Pension gehen. Einzige Voraussetzung sind 45 Arbeitsjahre. „Die Diskussion um die Rücknahme dieser Regelung, die immer wieder aufflammt, beunruhigt mich“, stellt Peter Gattinger, Vorsitzender der FCG in der GPA-djp Wien und Betriebsratsvorsitzender der Uniqa fest.

Leistung muss sich lohnen

„45 Arbeits- und Beitragsjahre müssen einfach genug sein. Die von der Regelung betroffenen Menschen sind immerhin Eckpfeiler unseres Systems und verdienen sich diese Abschlagsfreiheit“, so Gattinger. Auch die überschaubaren Kosten stehen für Gattinger daher absolut in Relation zu den erbrachten Verdiensten der Menschen. Leistung muss sich lohnen In der Vergangenheit wurde gerade aus Regierungskreisen oftmals der Leitspruch “Leistung muss sich lohnen” propagiert.

Beschluss muss bleiben

Das sieht auch die Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen so. „Der Zeitpunkt ist optimal in dieser Hinsicht auf das Wort die Tat folgen zu lassen. Der Nationalratsbeschluss muss im Sinne des Leistungsgedankens bestehen bleiben“, bekräftigt Gattinger. Adaptierungen seien für den FCG Vorsitzenden in Ordnung, jedoch nicht zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auch der Landesgeschäftsführer der FCG Wien und Fraktionsführer der FCG in der Arbeiterkammer Fritz Pöltl schlägt in dieselbe Kerbe.

„Wenn ein Gesetz geändert wird, dann muss es ohne Benachteiligungen und im Sinne eines Ausgleiches gestaltet werden“, stellt Pöltl klar. Daher appellieren die christlichen GewerkschafterInnen mit Peter Gattinger und Fritz Pöltl an das Fingerspitzengefühl der neuen Bundesregierung im Sinne der arbeitenden Menschen.

Kommentare sind geschlossen.